Urkunden honorieren Erfolge

Über Taekwondo-Sport richtiges Sozialverhalten erlernen

Urkunden honorieren Erfolge

Hagen. Wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben, sich in Sportvereinen zurecht zu finden, dann hilft der Verein „Aktion-Sport-statt-Gewalt“. In Kooperation mit dem Sozialraumteam Wehringhausen der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn-Hagen (der Diakonie Mark-Ruhr) wird für Kinder und Jugendliche aus dem Hagener Stadtteil Wehringhausen bereits zum zweiten Mal ein spezieller Taekwondo-Kurs angeboten.

Für die jungen Sportler, die den ersten Kurs erfolgreich gemeistert haben, hat Petra Hocks-Rabe, Geschäftsführerin von „Aktion-Sport-statt-Gewalt e. V.“, jetzt Urkunden als Anerkennung vergeben – zur großen Freude der Kinder!

„Die Kinder, die am Kurs teilnehmen, können derzeit nicht in einen normalen Sportverein integriert werden. Wir wollen ihnen mit diesem Angebot helfen, Sportlichkeit zu fördern, Regeln zu lernen, Grenzen des Anderen zu respektieren und um angemessenes Sozialverhalten in einer Gruppe zu erlernen“, berichtet Manuel Hiltl vom Team Wehringhausen. Taekwondo sei dafür genau die richtige Sportart. Petra Hocks-Rabe: „Ein klares Regelsystem und Höflichkeit und das Gewinnen von Selbstvertrauen sind hierbei wichtige Bestandteile. Unser Verein versteht sich als Netzwerk. Wir bilden Trainer speziell aus, so dass sie mit auffälligen und problematischen Jugendlichen umgehen können. Unser Ziel ist es später, die Kinder in Regel-Vereine zu vermitteln.“

Einer dieser Trainer ist Muhammed Kocer, der den Taekwondo-Kurs immer montags in der Sporthalle der diakonischen Erziehungshilfen Weißenstein leitet. Im Vordergrund stehen dabei Erfolgserlebnisse. „Das ist ganz wichtig, erste kleine Gürtelprüfungen oder jetzt die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme wirken sich sehr positiv auf die Kinder und Jugendlichen aus. Die Fortschritte sind deutlich sichtbar, so macht es für alle Spaß“, lautet das einhellige Fazit aller Beteiligten. „Wir sind hier auf einem sehr guten Weg. Das merken wir am Verhalten der Kinder, aber auch an dem ihrer Eltern.“ Möglich gemacht wird dieses Angebot durch das Jugendamt der Stadt Hagen, durch die ehrenamtliche Arbeit des Vereins „Aktion-Sport-statt-Gewalt e. V.“, sowie durch Spenden.

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